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Faschismus und Gewalt in Südosteuropa: Rumänien und Kroatien im historischen Vergleich (1918–1945)
University of Erfurt, Germany.ORCID iD: 0000-0002-8756-732x
2014 (German)In: Deutsch-Rumänische Hefte, ISSN 1618-1980, Vol. 17, no 2, 15-17 p.Article in journal (Refereed) Published
Abstract [de]

Die öffentliche Debatte über den Faschismus ist in letzter Zeit stark durch den Aufstieg von Parteien wie Jobbik (Bewegung für ein besseres Ungarn) oder Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) geprägt worden. Nicht zuletzt während des Wahlkampfs zur EU-Parlamentswahl 2014 waren sich viele Medien darin einig, dass neo-faschistische Parteien ein historisches Ergebnis erzielen und die EU in ihren Grundfesten erschüttern würden. Doch im Gegensatz zu rechtspopulistischen bzw. eurokritischen Parteien w ie der United Kingdom Independence Party (UKIP) oder der Front National (FN), die deutlich an Stimmen gewonnen haben, konnten neofaschistische bzw. rechtsextreme Parteien höchstens symbolische Erfolge verbuchen und werden künftig wohl kaum einen nennenswerten Einfl uss im EU-Parlament ausüben. In diesem Zusammenhang weichen Rumänien und das jüngste EU-Mitgliedsland Kroatien deutlich von ihren Nachbarländern ab: Rechtsextreme Parteien haben dort seit den 1990er Jahren politisch kaum Fuß fassen können und sind in keinem der nationalen Parlamente vertreten. Diese Entwicklung steht wiederum in starkem Kontrast zum historischen Erbe beider Länder: Denn während im Rumänien der 1930er Jahre die „Legion Erzengel Michael“ zur drittstärksten faschistischen Bewegung Europas aufstieg, wirkte sich die Machtübernahme der Ustascha im Frühjahr 1941 für die Serben, Juden und Roma auf dem Gebiet des „Unabhängigen Staates Kroatien“ (NDH) verheerend aus und resultierte in einer vergleichsweise hohen Opferbilanz. Der vorliegende Beitrag möchte einen kurzen historisch-komparativen Einblick in den rumänischen und kroatischen Faschismus geben. Dabei wird es nicht um eine ereignisgeschichtliche Untersuchung gehen, zumal beide Bewegungen mittlerweile als gut dokumentiert und erforscht gelten. Im Mittelpunkt soll vielmehr das Phänomen der Gewalt stehen, das als zentraler Bestandteil des Faschismus verstanden wird und interdisziplinär erschlossen werden soll.

Place, publisher, year, edition, pages
Berlin: Deutsch-Rumänische Gesellschaft , 2014. Vol. 17, no 2, 15-17 p.
National Category
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URN: urn:nbn:se:hj:diva-36989OAI: oai:DiVA.org:hj-36989DiVA: diva2:1135626
Available from: 2017-08-23 Created: 2017-08-23 Last updated: 2017-08-23Bibliographically approved

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Dinu, Radu Harald
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